Kognitives Altern und Demenz
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Demenz Nurse Stella

Normales kognitives Altern vs. kognitive Funktionsstörung – Wo liegen die Unterschiede?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

haben Betroffene selbst, Angehörige oder auch Sie persönlich kognitive Veränderungen bei einer Person festgestellt, gilt es, die Ursachen dafür zu finden. Handelt es sich nur um die normalen altersbedingten Verschlechterungen der geistigen Leistung oder liegen eventuell bereits neurodegenerative Veränderungen und eine Demenz vor?

Kognitives Altern oder Demenz?

Worauf dürfen wir uns einstellen, wenn wir älter werden?

Woran erkennen wir kognitive Funktionsstörungen?

Welche neurodegenerativen Veränderungen im Gehirn treten im Alter auf?

Welche Vorerkrankungen begünstigen kognitive Beeinträchtigungen?

Aufmerksam für Veränderungen bleiben

Folgendes Motto mag den Betroffenen und Angehörigen eine Hilfe sein: Wir dürfen über Einschränkungen unseres Gedächtnisses klagen.
Wir sollten diese Einschränkungen nicht dramatisieren.
Auf keinen Fall dürfen wir jedoch diese Einschränkungen bagatellisieren.
Wir sollten sie ernst nehmen, neurologisch abklären und dann ggf. frühzeitig behandeln.

Lassen Sie uns ein wenig wachsam sein im Umgang mit unseren älteren Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten und Nachbarn. Hören wir ihnen einfach aufmerksam zu und nehmen ihre Sorgen und Nöte wahr. Bedenken wir doch, wie wichtig uns allen ein selbstbestimmtes Leben ist. Mit Früherkennung und Unterstützung können wir vielleicht dazu beitragen, dass wir den Betroffenen ihr Leben in ihrem Lebensumfeld lange erhalten können.

Ihre Stella Schönnagel

Quellen

  1. Kognitives Altern und Demenz-Erkrankungen von Prof. Dr. Isabella Heuser und Dr. Anghelescu, Uni-Med Science-Reihe, Uni-Med-Verlag AG, ISBN 3-89599-681-5, 1. Auflage 2003
  2. Dr. med. Peter Scherer Fachharzt für Neurologie im Neurozentrum Zehlendorf
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